Offener Brief

 

Frau                                                                                                Herrn

Oberbürgermeisterin Petra Roth                                                       Staatssekretär Gerd Krämer

Magistrat der Stadt Frankfurt a. M.                                                  Hessisches Sozialministerium

Römerberg 23                                                                                  Dostojewskistr. 4

60311 Frankfurt am Main                                                                 65187 Wiesbaden

 

 

Eröffnung der Homosexuellen- CSD- Parade in Frankfurt a. M.

 

Sehr geehrte Frau Roth, sehr geehrter Herr Krämer,

Sie haben am 23. 7. 05 gemeinsam den diesjährigen Homosexuellen-Umzug („Christopher Street Day“) in Frankfurt eröffnet. Wenn wir unser Befremden über diese Handlung ausdrücken, so sind wir uns sicher, im Namen von vielen hessischen Bürgern bzw. Christen zu sprechen, die kein Verständnis dafür haben, dass hochrangige Repräsentanten von Stadt und Staat diesem schrillen Spektakel ihre amtliche Würdigung und Absegnung erteilen, was in unseren Augen und Urteilen nichts anderes als eine Demonstration moralischer Dekadenz ist.

Obwohl die Zahl der AIDS-Neuinfizierten bei Homosexuellen in den letzten Jahren erschreckend angestiegen ist, wurde bei diesem Homosexuellen-Umzug von den Verantwortlichen nichts zur Aufklärung getan. Immerhin ist der Anteil der HIV-Neuerkrankten bei Homosexuellen mit 65% etwa zwangzigfach höher als ihr Bevölkerungsanteil. Diese Zahlen sind kein Wunder bei der verbreiteten Promiskuität von Schwulen. Sogar in „festen“ Homopartnerschaften, die nach einer Studie 1 ½ Jahre halten, hatte jeder Partner jeweils noch 12 andere Sexualpartner. Selbst die staatlich geförderten AIDS-Hilfe-Stellen propagieren Promiskuität und Untreue, so etwa in einer von der AIDS-Hilfe Gießen verteilten Jugendbroschüre. Die Deutsche AIDS-Hilfe empfiehlt, dass jeder Schwule nach eigenem AIDS-Risiko entscheiden soll, ob er mit oder ohne Kondome Geschlechtsverkehr habe. Und so macht man es: In Frankfurt und andere Großstädten werden im großen Stile „Barebacking- Parties“ angeboten, also Sexorgien bewusst ohne Kondome. Selbst der Szene-Kenner Wolfgang Joop stellt fest: „Verantwortung will niemand mehr übernehmen. Barebacking ist ein Zeichen von Dekadenz“ (Die Zeit 25.11.04).

Die Christopher- Street- Day- Paraden sind im Grunde nichts anderes als die öffentliche Bekräftigung und Zurschaustellung dieser unmoralischen Prinzipien der Homosexuellenbewegung. In Frankfurt sah man Schilder wie: „Liberté, Diversité, Perversité“ und: „Lieber Ferkel als Merkel“. Anders als bei der sozialen Maskerade im heimischen Karneval wird bei den CSD- Paraden die menschliche Sexualität zur Schau gestellt, Intimes und Intimitäten nach außen gekehrt. Alle Verkleidungen und Entkleidungen, alle Bewegungen und Tänze, alle Accessoires und Symbole dienen der homosexuellen Prostituierung. Warum müssen Sie als Oberbürgermeisterin bzw. Staatssekretär  dieser Demonstration moralischer Dekadenz mit Ihren Eröffnungsreden Legitimation und offiziellen Segen geben?

Dazu kommt, dass im Vorfeld und am Rande des Frankfurter CSD von Homo-Verbandspolitikern wie überall Stimmung gemacht wurde gegen die Familie: Ehe und Familie werden schlechtgeredet und todgeschrieben, um die neuen „Regenbogenfamilien“ hochzustilisieren. Man scheut sich auch nicht, das grundgesetzlich geschützte und zu fördernde Leitbild von Ehe und Familie (Art. 6 GG) anzugreifen und dessen Abschaffung zu fordern. In den Berliner Schulen ist es für die Lehrpersonen sogar schon verboten, die Ehe als Wert und Leitbild aufzuzeigen; dagegen soll Homosexualität in den wärmsten Tönen propagiert werden. Wie können staatliche bzw. städtische Vertreter in ihrer offiziellen Verantwortung für Familie und Jugend solchen destruktiven Tendenzen tatenlos zuwarten ?

Mit freundlichen Grüßen

Werner Rothenberger, Arbeitskreis von Katholiken im Raum Frankfurt

Pastor Norbert Welski, Evangelische Allianz Frankfurt

                                                                                              Weitere Unterschriften siehe Rückseite→

c/o Hubert Hecker, Hainbuchenweg 10, 65599 Dornburg

 

 

Weitere Unterschriften unter den Offenen Brief zur Eröffnung der Homosexuellen- CSD- Parade in Frankfurt a. M.

an Frau Oberbürgermeisterin Petra Roth und Herrn Staatssekretär Gerd Krämer, Hessisches Sozialministerium:

 

Gabriele Freudenberger, Frankfurt a. M.

Ruth Sitzmann, Ffm

Roland Rösler, MdL a. D.

Heinrich Jolie, Schotten

Prof. Dr. Hans H. Martin, Darmstadt

Franz Spring, Wiesbaden

Renate Spring

B. Becker

Prof. Dr. W. Lorek, CDU-Mtgl., Darmstadt

Herbert Klupp, Rüsselsheim

Myriam Heger

Hubert Hecker

Prof. Dr. Walter Hoeres, CDU-Mtgl., Ffm

Felizitas Küble, Verlagsleiterin, CDL-Mitglied

Günther Walter, CDU-Mitglied seit 29 Jahren

Anneliese Walter, Ffm

Dorothea Walter, Ffm

Maria Walter, Erstwählerin

Prof. Dr. Hermann Schneider, Pro Conscientia e. V.

Romuald Tyra, Ffm

Mathias von Gersdorf, Ffm

Heribert Stock, Frankfurt