Alexander Kissler: „Der deutsche Papst. Benedikt XVI. und seine schwierige Heimat“
In einem
journalistischen Kurzdurchgang, aber in der Sache korrekt akzentuierend stellt
der Verfasser den theologischen Weg Ratzingers vor, auf den er auch bei
späteren Erörterungen gern zurück kommt. Er räumt mit dem Gerede auf von einem
angeblichen Gegensatz zwischen dem „fortschrittlichen“ jungen Konziltheologen
und dem späteren „reaktionären Panzerkardinal“. (...)
Das Buch schließt mit
interessanten und differenzierten Voraussagen zur „Politik“ des neuen Papstes
in der Liturgie- Frage. Hat Kissler Recht, dann dürfen alle, die unter der
liturgischen Verirrungen der Gegenwart leiden, vom neuen Pontifikat einiges
erhoffen, ohne dass es etwa zu einer kompletten und flächendeckenden
Restaurierung des tridentinischen Ritus kommen wird. (15.09.2005) Weiter>
Reinhard Dörner: Gehet hin in alle Welt und lehret alle
Völker (Matth 28,19)
Selbstverständnis der katholischen Kirche, ihr Missionsauftrag und die Neuevangelisierung Europas
„Die 68er Generation hat
es perfekt verstanden, alle Meinungen, die dem Erhalt traditioneller Werte
entsprechen, als „überholt, unzeitgemäß und undemokratisch“ abzukanzeln. Ich
selbst bin erst 26 Jahre alt und habe bereits für mich schmerzlich erfahren
müssen, dass Religion, Glaube und Kirche gezielt auseinander gerissen
werden.(...)“ (28.04.05) Weiter>
Reinhard Dörner: „Wie sollen sie an den glauben, von dem sie nicht gehört haben?“
„(...) Die Freimaurer (des 19.
Jahrhunderts) haben ihr Ziel, das öffentliche Leben zu säkularisieren und
insbesondere die Schulen zu entkonfessionalisieren praktisch erreicht. – Wenn
es nur ein Angriff von außen wäre! Nein, es sind nicht die Kräfte von außen
oder machtvolle Geheimorganisationen, es ist die Kraft der Ideologien von new
age, Modernismus, Humanismus und anderen Ismen einer zweiten Aufklärung, die
wie ein reißender Strom auch Bischöfe mit sich reißen. (...)“ (09.04.05) Weiter>
Mark A. Gabriel, PH.D. Islam und
Terrorismus
Mark
Gabriel ist der christliche Name eines ägyptischen Muslim, der mit 12 Jahren
schon den gesamten Koran auswendig konnte. Er war in den entscheidenden Jahren
seiner eigenen Meinungsbildung einem starken muslimischen Umfeld ausgesetzt. Weiter>
Johannes Paul II.: Erinnerung und Identität - Gespräche an der Schwelle zwischen den
Jahrtausenden
Weltbild; ISBN 3- 89897-170-
8; 14,90 Euro
Johannes
Paul II. beleuchtet die Frage nach dem Ursprung des Bösen, nach der Würde des
Menschen, das Verhältnis von Nation und Kultur, Staat
und
Kirche, Staat und Vaterland/Heimat. Weltbild-Geschäftsführerin Rita Graf:
"In einer Zeit, in der Kriege und Katastrophen viele Menschen
(ver)zweifeln lassen, zeigt der Papst, dass letztlich das Gute über das Böse
siegt." Der Papst formuliert es in "Erinnerung und Identität"
so:
"Die
Natur hat ihre Fähigkeit zum Guten behalten." Weiter>